Dutzende ToteNach Überschwemmungen: Millionen-Schaden im Kruger-Nationalpark in Südafrika

Bei den schweren Überschwemmungen mit dutzenden Toten in Südafrika sind im berühmten Kruger-Nationalpark Schäden in Millionenhöhe verursacht worden.
Bei den schweren Überschwemmungen mit dutzenden Toten in Südafrika sind im berühmten Kruger-Nationalpark Schäden in Millionenhöhe verursacht worden. Wichtige Infrastruktur sei zerstört worden, wodurch Reparaturkosten in Höhen von umgerechnet mehr als 26 Millionen Euro entstanden seien, meldeten örtliche Behörden am Donnerstag. Teile des bei Touristen beliebten Parks stünden noch immer unter Wasser, 15 Camps blieben geschlossen und Besucher und Mitarbeitende mussten vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht werden.
Mehrere Unterkünfte für Mitarbeitende und Touristen seien zerstört worden, heiß es weiter. An Brücken, Straßen und der Strom- und Wasserinfrastruktur des Parks müssten "verheerende" Schäden repariert werden, sagte Umweltminister Willie Aucamp vor Journalisten.
Der 20.000 Quadratkilometer große Kruger-Nationalpark war angesichts der Überschwemmungen in der vergangenen Woche für Besucherinnen und Besucher geschlossen worden. Er ist der größte Safaripark in Südafrika und beherbergt die sogenannten "Big Five": Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel. Die Tiere, für die der Kruger-Nationalpark berühmt ist, blieben von den Überschwemmungen jedoch weitgehend verschont. "Wir haben keinen einzigen Tierkadaver gesehen", sagte Aucamp.
Sowohl Südafrika als auch das benachbarte Mosambik wurden seit Wochen von heftigen Regenfällen und Stürmen heimgesucht. Allein in den nordöstlichen Provinzen Limpopo und Mpumalanga in Südafrika starben dabei mehr als 30 Menschen. Am Sonntag rief Südafrika den nationalen Notstand aus.