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Geringe Umsatzsteigerungen Nestlé will Preise nicht mehr wie bisher anheben

22.02.2024, 12:49 Uhr
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Das Logo von Nestlé. Der weltgrößte Nahrungsmittelhersteller hat im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn gesteigert. (Foto: Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa)

Der Lebensmittelgigant Nestlé stellt sich auf geringe Umsatzsteigerungen in diesem Jahr ein. Wegen der inzwischen rückläufigen Inflation will Konzernchef Mark Schneider die Preise nicht mehr wie bisher anheben, was zulasten des Wachstumstempos gehen könnte. Im Gegenzug hofft er, wieder mehr Produkte verkaufen zu können. "Im Jahr 2024 legen wir das Augenmerk hauptsächlich auf Volumenwachstum und Produktmix, gepaart mit einer Stärkung unserer Marken", sagte der Manager laut Mitteilung vom Donnerstag.

Die Schweizer hatten in den vergangenen Quartalen vor allem mit Preiserhöhungen auf gestiegene Materialkosten reagiert. Dies sei ein logischer Schritt gewesen, erklärte Schneider in einer Telefonkonferenz. "Wir befanden uns mitten in der stärksten Lebensmittelinflation seit 50 Jahren." Inzwischen sei jedoch die Preisspitze erreicht. Um sein Absatzwachstum wieder anzukurbeln, setzt Nestlé wie im Vorjahr auf verstärkte Werbung, will aber auch mit neuen Produkten punkten.

Für dieses Jahr schreibt Schneider dem Konzern nun ein organisches Umsatzwachstum von um die 4 Prozent als Ziel auf die Fahne. Im vergangenen Jahr hatte das Umsatzplus aus eigener Kraft dank höherer Preise noch bei 7,2 Prozent gelegen. Jedoch fraß die starke Schweizer Währung diesen Zuwachs wieder auf, und der Konzernumsatz sank um 1,5 Prozent auf 93 Milliarden Franken.

Quelle: ntv.de, dpa

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