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Neue Eurostat-DatenWirtschaft in der Eurozone wächst 2025 weniger stark als zunächst angenommen

06.03.2026, 12:04 Uhr
Die-Flagge-der-Europaeischen-Union-weht-vor-wolkenlosem-Himmel-ein-Symbol-fuer-Einigkeit-Frieden-und-wirtschaftliche-Zusammenarbeit-in-Europa
(Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Die Wirtschaft in der Eurozone ist im vergangenen Jahr etwas weniger stark gewachsen als zunächst angenommen.

Das EU-Statistikamt Eurostat mit Sitz in Luxemburg korrigierte seine vorige Schätzung von 1,5 Prozent Wachstum auf 1,4 Prozent. Im vierten Quartal 2025 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Ländern der Währungsunion demnach um 0,2 Prozent, statt wie zuvor angenommen um 0,3 Prozent.

Die Wirtschaft in der Eurozone setzte trotz der Korrektur ihren Aufschwung aus den vorherigen Jahren fort. 2023 hatte das Wachstum 0,4 Prozent betragen, 2024 waren es 0,9 Prozent. In den 27 Mitgliedstaaten wuchs die Wirtschaft 2025 um 1,5 Prozent. Die Schätzung von Ende Januar hatte noch 1,6 Prozent Wachstum veranschlagt.

Für Deutschland gehen die EU-Statistiker nach wie vor von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent im vierten Quartal aus. Für das gesamte Jahr 2025 veranschlagten sie ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent - und liegen damit 0,1 Prozentpunkte unter der Schätzung des Statistischen Bundesamts.

Quelle: ntv.de, AFP

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