Rückgang zum JahresstartPKW-Neuzulassungen in Deutschland sinken im Januar um 6,6 Prozent

Zu Beginn des Jahres sind deutlich weniger Autos neu zugelassen worden als im Vorjahresmonat.
Im Januar gingen die Neuzulassungen um 6,6 Prozent zurück, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Mittwoch mitteilte. Analyst Constantin Gall von der Beratungsfirma EY rechnet mit einem auch weiter niedrigen Absatz: Bei den Unternehmen regiere der Rotstift, private Käufer zögerten wegen der hohen Neuwagenpreise und der allgemeinen Verunsicherung.
Im Januar neu zugelassen wurden laut KBA knapp 194.000 Pkw. Fast 80.000 hatten einen Hybrid-Antrieb, darunter knapp 21.800 Plugin-Hybride, Autos mit Verbrennungsmotor und Stecker. Der Marktanteil der Hybriden insgesamt stieg damit leicht auf 41,2 Prozent.
Der Absatz von Elektroautos wuchs erneut stark um fast 24 Prozent auf fast 43.000. Im Dezember sei allerdings noch ein Wachstum von 63 Prozent verzeichnet worden, betonte Autoexperte Gall. Er begründete dies auch mit der neuen E-Auto-Förderung - die Details seien erst im Laufe des Januar genannt worden. Ab Februar werde die Förderprämie "mit Sicherheit eine neue Dynamik auf dem Elektromarkt entfachen". Der Effekt für den Gesamtmarkt werde aber im Gesamtjahr "überschaubar" sein.
Einen Marktanteil von 22,5 Prozent hatten im Januar Benziner, hier wurden knapp 43.700 Pkw neu zugelassen. Rund 14 Prozent der Neuwagen (27.300) hatten einen Dieselmotor.