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Bericht über EinflussnahmeRussische Desinformationskampagne zielt auf Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

16.07.2026, 13:04 Uhr
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Vor allem aus Russland stellte der Verfassungsschutz im vergangenen Jahr vermehrt Desinformationskampagnen fest. (Symbolbild) (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Eine von Russland gesteuerte Desinformationskampagne versucht offenbar den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt zu beeinflussen.

Wie die Wochenzeitung "Zeit" am Donnerstag berichtete, verbreitet die Kampagne seit Anfang Juli Fake News über Landtagskandidaten von Grünen, CDU, Linkspartei und SPD. Die Falschbehauptungen würden in Form kurzer Videos von einem Bot-Netzwerk über die Plattform X verbreitet. Dabei würden Logos bekannter Medienmarken wie "Süddeutsche Zeitung", "FAZ", SpiegelTV oder "Zeit" missbraucht, um glaubwürdiger zu wirken.

Dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ist die "unzulässige ausländische Einflussnahme und Informationsmanipulation" bekannt. Sie habe das Ziel, den Wahlausgang zu beeinflussen, teilte das BfV der "Zeit" mit.

"Parteien, deren Kandidaten durch diese Desinformationskampagne nicht diskreditiert werden, könnten von der Kampagne profitieren", sagte ein Sprecher des Verfassungsschutzes Sachsen-Anhalt der "Zeit". Die AfD ist bisher nicht von der Fake-News-Operation betroffen, wie die Partei der Zeitung mitteilte.

Die Operation soll Teil der "Operation Matrjoschka" sein, die seit Juni 2026 von Russland aus gesteuert werden soll. Der Staatsschutz in Sachsen-Anhalt ermittelt wegen Verleumdung gegen die bislang unbekannten Macher der Kampagne.

Quelle: ntv.de

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