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Trübe Aussichten Stagnierende Umsätze und minimale Produktionssteigerung für Chemiebranche erwartet

13.12.2024, 11:01 Uhr
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Die Krise der Chemiebranche belastet den Umsatz der Industrie in Rheinland-Pfalz (Archivbild). (Foto: Uwe Anspach/dpa)

In der deutschen Chemieindustrie bleiben die Aussichten trübe. Der Branchenverband VCI rechnet für 2025 mit stagnierenden Aufträgen und Umsätzen, während die Produktion lediglich um 0,5 Prozent zulegen dürfte. Fast jedes zweite Unternehmen geht laut einer aktuellen Mitgliederbefragung des VCI von einer Verschlechterung der Ertragslage aus, wie der Verband am Freitag mitteilte. Für das laufende Jahr bleibt die Prognose unverändert: Der Branchenumsatz dürfte um 2 Prozent sinken, während die Erzeugerpreise um 2,5 Prozent fallen. Zwar wird für die chemisch-pharmazeutische Industrie ein Produktionswachstum von zwei Prozent erwartet - das ist allerdings weniger, als die Branche nach einem positiven Jahresstart erhofft hatte.

"Es ist eine trübe Bestandsaufnahme", erklärte VCI-Präsident Markus Steilemann. "Der einzige Lichtblick ist, dass sich die rasante Talfahrt der letzten beiden Jahre nicht weiter fortgesetzt hat." Die Branche leide unter dem anhaltenden Auftragsmangel. Die Produktionsanlagen seien 2024 im Schnitt nur zu 75 Prozent ausgelastet gewesen und lägen damit seit vier Jahren in Folge deutlich unter dem notwendigen Grundwert für einen rentablen Betrieb. Unternehmen hätten deshalb erste Anlagen dauerhaft geschlossen, weitere Stilllegungen dürften folgen. Gleichzeitig gingen Investitionen in Deutschland zurück, während knapp die Hälfte der VCI-Mitglieder ihre Auslandsinvestitionen ausbauten.

Quelle: ntv.de, rts

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