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KI-Boom treibt GeschäftTSMC erhöht Investitionen und hebt Umsatzprognose an

16.07.2026, 12:19 Uhr
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Die Halbleiterbranche dürfte nach Einschätzung des weltgrößten Chip-Auftragsfertigers TSMC noch lange vom KI-Boom profitieren.

Die Nachfrage übersteige das Angebot bei weitem, sagte TSMC-Chef Che-Chia Wei in Hsinchu. Der taiwanesische Konzern will deshalb noch mehr investieren als bislang bekannt. Zudem erhöhte das Unternehmen, das wegen des KI-Booms inzwischen zu den wertvollsten der Welt gehört, die Umsatzprognose für das laufende Jahr.

In diesem Jahr will die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) 60 bis 64 Milliarden US-Dollar in neue Anlagen und Technologien investieren. Damit wurde die Spanne für das Investitionsziel um acht Milliarden Dollar erhöht. Der asiatische Konzern will mittelfristig noch mehr in Fabriken in den USA stecken. TSMC stockte nach eigenen Angaben die Zusagen für den Ausbau von Fertigungsanlagen um 100 Milliarden auf 265 Milliarden US-Dollar auf. Nach Abschluss der Investitionen soll TSMC 10 Fertigungs- sowie zwei Verpackungsanlagen in den Vereinigten Staaten haben.

Der Schritt ist Teil eines politischen Abkommens zwischen Taiwan und den USA vom Januar. Damals hatte US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit dem asiatischen Land die Einfuhrzölle für Güter aus Taiwan gesenkt und im Gegenzug Zusagen zu Investitionen in die Halbleiterindustrie ausgehandelt. Die Vereinigten Staaten wollen damit ihre Abhängigkeit von der Chipproduktion in dem asiatischen Land verringern.

Beim Umsatz werde in US-Dollar gemessen im laufenden Jahr jetzt ein Anstieg von etwas mehr als 40 Prozent angepeilt, teilte der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger weiter mit. Bislang hatte TSMC ein Plus von mehr als 30 Prozent in Aussicht gestellt.

Quelle: ntv.de, dpa

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