Nach Gefangennahme von MaduroTrump spricht sich vorerst gegen Neuwahlen in Venezuela aus

US-Präsident Donald Trump hat sich gegen Neuwahlen in Venezuela im nächsten Monat ausgesprochen. "Wir müssen zuerst das Land in Ordnung bringen", sagte er in einem Interview mit NBC News.
"Man kann keine Wahlen abhalten. Die Menschen können unmöglich wählen gehen", fuhr er fort. Der Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte hingegen, er finde, dass bald Wahlen in Venezuela stattfinden sollten. Manche Dinge müssten noch geklärt werden, aber die Wahlen sollten bald stattfinden. "Und ich denke, das wird auch notwendig sein, damit ihre Wirtschaft stabil bleibt und das Land stabil bleibt", sagte er.
Die USA hatten in der Nacht zum Samstag einen groß angelegten Militärangriff gegen Venezuela ausgeführt und Präsident Nicolás Maduro und dessen Frau gefangen genommen. Dem linksgerichteten langjährigen Staatschef soll in den USA wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden.
Bei einem ersten Gerichtstermin am Montag in New York plädierten Maduro und Flores auf nicht schuldig. Maduros bisherige Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde am Montag als Übergangspräsidentin des südamerikanischen Landes vereidigt.