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Niedrigster Wert seit Juli 2020Unternehmen bei Personalplanung offenbar etwas zurückhaltender

04.11.2024, 09:16 Uhr
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Preh gehört zur chinesischen Joyson-Gruppe und beschäftigt weltweit etwa 7400 Menschen. (Archivbild) (Foto: Jan Woitas/dpa)

Die Konjunkturschwäche macht sich zunehmend auch am Arbeitsmarkt bemerkbar, wenn auch weiterhin nicht stark. "Die Unternehmen sind zurückhaltender bei der Personalplanung", erklärte das Ifo-Institut. Das Beschäftigungsbarometer des Münchener Instituts sank im Oktober leicht auf 93,7 Punkte, nach 94,0 im September. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2020.

"Die Situation am Arbeitsmarkt entwickelt sich seit Monaten negativ, nicht stark, aber kontinuierlich", erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. "Die Unternehmen besetzen eher Stellen nicht neu, als dass sie Mitarbeiter entlassen."

Besonders in der Industrie, aber auch im Handel wird demnach weniger Personal benötigt. Im Dienstleistungsbereich und im Bauhauptgewerbe blieb die Arbeitskräftenachfrage nahezu konstant. Gesucht werden neue Mitarbeiter laut Ifo weiterhin vor allem im Tourismus und der IT-Branche.

Quelle: ntv.de, AFP

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