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Appell in TarifkonfliktVDV fordert Kompromissbereitschaft der Gewerkschaften bei Streiks im Nahverkehr

27.02.2026, 10:43 Uhr
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Mit Blick auf die Streiks im öffentlichen Nahverkehr hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) auf Kompromissbereitschaft der Gewerkschaften gepocht.

Es lägen "verhandelbare Angebote auf dem Tisch", sagte VDV-Präsident Ingo Wortmann der "Rheinischen Post" von Freitag. Die Gewerkschaft müsse nun "die finanziellen Grenzen der Branche und der Kommunen" berücksichtigen.

Die Verkehrsunternehmen bedauerten die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen auf die Fahrgäste, fuhr Wortmann fort. Nun brauche es offenbar "zunächst eine gemeinsame Grundlage über die reale wirtschaftliche Lage der Verkehrsunternehmen".

"Wir wollen attraktive Arbeitsplätze anbieten, mit bestmöglicher Bezahlung und besten Rahmenbedingungen", sagte der VDV-Chef weiter. "Auch deshalb setzen wir uns politisch für eine planbare und verlässliche Finanzierung des ÖPNV und einen echten Modernisierungspakt ein."

Auf den Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hin haben am Freitag in fast allen Bundesländern Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr begonnen. In zahlreichen Städten und Kommunen in ganz Deutschland standen Busse und Bahnen still. In einigen Regionen legen die Beschäftigten auch am Samstag die Arbeit nieder.

Quelle: ntv.de, AFP

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