Handelsverband veröffentlicht UmfrageVerbraucherstimmung in Deutschland hellt sich weiter auf

Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte erneut aufgehellt.
Das entsprechende Barometer stieg um 1,4 Zähler auf rund 94,8 Punkte, wie der Handelsverband Deutschland am Montag zu der von ihm in Auftrag gegebenen Umfrage unter 1600 Personen mitteilte. Trotz des zweiten Anstiegs in Folge bleibt es aber deutlich unter dem Februar-Wert von rund 96,7 Punkten, bevor der Iran-Krieg und die damit einhergehende höhere Inflation auf die Kauflaune durchschlug.
"Aufgrund der Vereinbarungen zwischen den USA und dem Iran über das Ende von Kampfhandlungen sehen die Verbraucherinnen und Verbraucher optimistischer auf die kommenden Wochen", betonte der HDE. Die Erholung beginne aber auf einem niedrigen Niveau. Der negative Effekt auf die Wirtschaft in der ersten Jahreshälfte werde bis zum Ende des Jahres nicht mehr aufzuholen sein. "Ohne ein richtiges Ende des Iran-Kriegs wird die Konsumstimmung weiterhin zurückhaltend bleiben", so der Handelsverband.
Die gestiegene Zuversicht führt jedoch noch nicht zu einer höheren Kauflaune. So verbesserte sich die Anschaffungsneigung der Verbraucher dem Bericht zufolge kaum. Der entsprechende Teilindex stieg nur minimal um 0,2 auf 85,2 Punkte. Zugleich bleibt die Neigung zum Sparen auf einem hohen Niveau. Dies deute auf ein weiterhin von Vorsicht geprägtes Handeln der Haushalte hin, hieß es in der Analyse.