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"Mindestens 25 Infektionen"WHO: Ebola-Ausbruch im Kongo breitet sich ungewöhnlich schnell aus

23.06.2026, 17:29 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Der jüngste Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ungewöhnlich schnell aus.

Der jüngste Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ungewöhnlich schnell aus. Im ersten Monat seien so viele Infektionen bestätigt worden wie bei keiner anderen Ebola-Epidemie zuvor, sagte der WHO-Vertreter Abdirahman Mahamud am Dienstag in Genf. Grund dafür sei die rasche Ausbreitung in städtischen Gebieten wie in Bunia und der Bergbaustadt Mongbwalu. Der Ausbruch des Bundibugyo-Virus ist erst spät erkannt worden. Experten zufolge zirkulierte das Virus monatelang unbemerkt, bevor am 15. Mai offiziell der Ausbruch erklärt wurde. Inzwischen sind den kongolesischen Behörden zufolge mehr als 1000 Menschen infiziert und 267 gestorben. "Dieser Ausbruch bewegt sich schneller als wir", erklärte Mahamud nach einer Reise in die Region. Es gebe jedoch auch Anzeichen für eine Besserung. So sei die Zahl der Ebola-Betten in den vergangenen zwei Wochen aufgestockt worden. Zudem nehme der teils gewaltsame Widerstand in der Bevölkerung gegen die Helfer ab.

Ebola-Fälle wurden unterdessen in mindestens drei überfüllten Vertriebenenlagern im Osten des Landes registriert. Nach Angaben von Abdoulaye Wone von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) wurden dort mindestens 25 Infektionen bestätigt, darunter 14 Todesfälle. Der Leiter der katholischen Hilfsorganisation Caritas, Justin Zanamuzi, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass im Lager Kigonze seit Montag vier Kinder gestorben seien. Die Testergebnisse stünden noch aus.

Quelle: ntv.de, AFP

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