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Vorwurf des Giftmords an KremlkritikerWadephul zu Fall Nawalny: Russland nutzt alle Mittel, "um sich selber am Leben zu halten"

15.02.2026, 18:44 Uhr
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München, Bayern, Deutschland, 14.02.2026: Hotel Bayerischer Hof: Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Bundesminister des Auswärtigen Johann Wadephul CDU *** Munich, Bavaria, Germany, 14 02 2026 Hotel Bayerischer Hof Munich Security Conference 2026 Federal Minister for Foreign Affairs Johann Wadephul CDU Copyright: xdtsxNachrichtenagenturx dts_106271 (Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat Russlands Führung im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Giftmords an dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny scharf kritisiert.

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat Russlands Führung im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Giftmords an dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny scharf kritisiert. Das Regime in Moskau "zeigt seine hässliche Fratze", sagte Wadephul am Sonntag im ARD-"Bericht aus Berlin". "Wir sind entsetzt. Wir nehmen zur Kenntnis, dass dieses Regime alle Mittel nutzt, um sich selber am Leben zu halten." Russlands Präsident Wladimir Putin "muss aufgezeigt werden, wo seine Grenzen sind, und wir müssen dazu alle Mittel miteinander nutzen", betonte der Minister mit Blick auf weitere Sanktionen gegen Moskau. "Das wird niemals an Deutschland scheitern."

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden und die Niederlande hatten am Samstag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es, Wissenschaftler hätten "schlüssig" den Giftstoff Epibatidin in Proben des Leichnams von Nawalny nachgewiesen. Das hochgiftige Sekret kommt in der Natur in südamerikanischen Pfeilgiftfröschen vor. Der Putin-Gegner Nawalny war vor zwei Jahren in einem sibirischen Straflager gestorben.

Quelle: ntv.de, RTS

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