Waffenruhe bleibt fragilUS-Vizepräsident Vance fordert aufrichtige Verhandlungen

US-Vizepräsident JD Vance hat die Waffenruhe mit dem Iran als "zerbrechlich" eingestuft und die Führung in Teheran zu "aufrichtigen Verhandlungen" aufgefordert.
"Wenn die Iraner bereit sind, aufrichtig mit uns zu arbeiten, können wir meiner Meinung nach eine Vereinbarung erzielen", sagte Vance am Mittwoch bei einem Besuch in Budapest.
Sollte die iranische Führung jedoch nicht an den Verhandlungstisch kommen, "werden sie herausfinden, dass man sich nicht mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten anlegen sollte", betonte der Vizepräsident: "Er ist ungeduldig. Er ist ungeduldig, Fortschritte zu erzielen."
Kurz vor Ablauf eines US-Ultimatums an den Iran hatte US-Präsident Donald Trump am Dienstagabend (Ortszeit) eine "beidseitige Waffenruhe" für zunächst zwei Wochen verkündet. Der Iran erklärte sich im Gegenzug bereit, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Trump sprach von "sehr weit fortgeschrittenen" Verhandlungen über einen langfristigen Frieden am Golf. Den USA liege ein Zehn-Punkte-Vorschlag aus Teheran vor, der "eine tragfähige Grundlage" darstelle. Fast alle Streitpunkte seien beigelegt. Während der zweiwöchigen Feuerpause könne ein Abkommen fertiggestellt und besiegelt werden.