"Um Kosten zu senken"Wechselbereitschaft von Strom- und Gaskunden bleibt hoch

Die Bereitschaft, den Strom- oder Gaslieferanten zu wechseln, ist im vergangenen Jahr hoch geblieben.
Die Bereitschaft, den Strom- oder Gaslieferanten zu wechseln, ist im vergangenen Jahr hoch geblieben. 6,7 Millionen Haushalte wechselten im vergangenen Jahr ihren Stromlieferanten, 2,1 Millionen Haushalte den Gasanbieter, wie die Bundesnetzagentur am Mittwoch mitteilte. Das waren nur etwas weniger als im Vorjahr, als die Wechselbereitschaft im Nachgang der Energiekrise ihren höchsten Stand erreicht hatte.
2024 hatten 6,9 Millionen Haushaltskunden ihren Stromlieferanten und 2,4 Millionen ihren Gaslieferanten gewechselt. "Der Wechsel des Energielieferanten ist für Kundinnen und Kunden eine attraktive Möglichkeit, um ihre Kosten zu senken", erklärte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. "Wir sehen an der weiterhin hohen Anzahl der Lieferantenwechsel, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher vom Wettbewerb am Energiemarkt profitieren."
Nach Berechnungen der Bonner Behörde sind die Neukundenpreise für Strom und Gas im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. "Im Januar 2026 lag der modellierte Strompreis für Neukunden bei 34,9 Cent pro Kilowattstunde und damit rund sieben Prozent unter dem Vorjahreswert", erklärte die Netzagentur. Beim Gas sank der Neukundenpreis um 13 Prozent auf 9,6 Cent Pro Kilowattstunde. Wechseln lohnt also weiterhin häufig.