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Wegen Nähe zu russischen SchiffSchweden: Drohne über schwedischen Hoheitsgewässern war wahrscheinlich "russisch"

27.02.2026, 15:06 Uhr
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(Foto: dpa)

Ein französischer Flugzeugträger legt in Schweden an, ein russisches Militärschiff befindet sich in der Nähe, eine Drohne wird gesichtet: Schwedens Ministerpräsident meint, das sei kein Zufall.

Eine am Mittwoch über schwedischen Hoheitsgewässern nahe einem französischen Flugzeugträger gesichtete Drohne ist laut Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson wahrscheinlich russisch gewesen. Das sagte Kristersson dem Sender SVT, als er das französische Militärschiff «Charles de Gaulle» besuchte, das derzeit im Hafen von Malmö liegt.

Am Donnerstag hatte das schwedische Militär mitgeteilt, dass es eine mutmaßliche Drohne im Öresund gesichtet und gestört habe. Danach sei der Kontakt zu der Drohne abgerissen. Der schwedische Verteidigungsminister Pål Jonson sagte zu SVT, dass er davon ausgehe, dass es sich um eine russische Drohne handelte, weil sich gleichzeitig ein russisches Militärschiff in der Meerenge zwischen Schweden und Dänemark befand – unweit der «Charles de Gaulle».

Ministerpräsident Kristersson nannte den Vorfall nun «ernst, aber nicht unerwartet». Es sei sicher kein Zufall, dass so etwas gerade während des Besuches des französischen Flugzeugträgers in Schweden passiere. «Das Wichtigste ist, Klartext zu reden und zu zeigen, dass wir vorbereitet sind und mit solchen Situationen umgehen können», sagte Kristersson zu SVT. Derzeit sei dem Ministerpräsidenten zufolge eine technische Untersuchung im Gange, die mehr Details zu dem Vorfall ans Licht bringen solle.

Quelle: ntv.de, dpa

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