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Bevorstehende GesprächeWichtige iranische Nachrichtenagentur veröffentlicht Fotos von US-Stützpunkt in Nahost

04.02.2026, 17:30 Uhr
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Eine iranische Einheit des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) schwenkt eine iranische Flagge während einer anti-israelischen Kundgebung auf dem Platz der Islamischen Revolution. (zu dpa: «Deutsches Urteil soll Terror-Listung von Revolutionsgarden ermöglichen») +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire)

Inmitten der Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat eine der wichtigsten iranischen Nachrichtenagenturen Aufnahmen von US-Stützpunkten im Nahen Osten veröffentlicht.

Inmitten der Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat eine der wichtigsten iranischen Nachrichtenagenturen Aufnahmen von US-Stützpunkten im Nahen Osten veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Gespräche zwischen Washington und Teheran am Freitag im Oman veröffentlichte die den Sicherheitskräften nahestehende Nachrichtenagentur Fars am Mittwoch Fotos einiger dieser Stützpunkte. Bereits am Dienstag hatte Fars ähnliche Bilder veröffentlicht.

Am Dienstag war bei Fars eine Luftaufnahme des von US- und französischen Streitkräften genutzten Stützpunkts al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sehen. Am Mittwoch veröffentlichte Fars Bilder des Luftwaffenstützpunkts Isa in Bahrain, auf dem US-Kampfjets stationiert sind. Die Aufnahmen wurden unkommentiert veröffentlicht, sie waren lediglich mit einem Datum nach dem persischen Kalender versehen. Der französische Präsident Emmanuel Macron reagierte besorgt. Paris beobachte die Lage "sehr aufmerksam", erklärte er. Laut der Nachrichtenagentur AFP gab es jedoch zunächst keine Anzeichen dafür, dass die von Fars veröffentlichten Bilder aktuell waren.

Iranischen Medien zufolge sind am Freitag Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Oman geplant. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der regierungskritischen Proteste im Iran mit tausenden Toten hatte US-Präsident Donald Trump der Führung in Teheran mit einem militärischen Angriff gedroht. Teheran drohte daraufhin mit sofortiger Vergeltung und nannte US-Militärstützpunkte am Persischen Golf als mögliche Ziele.

Quelle: ntv.de, afp

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