Wirtschaft

"Niemand soll sich eingeschüchtert fühlen" Abercrombie & Fitch will Imagewandel

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Wahre Modellathleten sind das Aushängeschild von Abercrombie & Fitch.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Extrem gutaussehende und muskulöse Typen waren bis dato das Markenzeichen der Modekette Abercrombie & Fitch. Die anhaltende Kritik an dieser Werbestrategie und schrumpfende Einnahmen sollen nun mit einem Imagewandel beendet werden.

Abercrombie & Fitch
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Die wegen ihrer Ausrichtung auf "coole Kids" in die Schusslinie geratene US-Modefirma Abercrombie & Fitch feilt an einem besseren Image. Das Unternehmen will junge Leute unterstützen, die drangsaliert und schikaniert werden. Abercrombie & Fitch legt dazu Uni-Stipendien auf und finanziert Aufklärungsmaßnahmen an Schulen.

"Wir treten für eine Kultur der Vielfalt und der Einbindung ein", erklärte Firmenchef Mike Jeffries. "Wir wollen eine Kultur, in der sich kein junger Mensch, vor allem in der Schule, eingeschüchtert fühlt - sei es nun wegen seiner Kleidung oder weil ihn jemand als andersartig abstempelt."

Abercrombie & Fitch war in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten, weil sich die Mode an attraktive Jugendliche mit perfekter Figur richtet. Die Läden sind bekannt für ihre braungebrannten Türsteher mit nacktem Oberkörper. Zuletzt hatte das Unternehmen, zu dem auch die Marken Hollister und Gilly Hicks gehören, allerdings mit einem schrumpfenden Geschäft zu kämpfen.

Quelle: ntv.de, dpa

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