Wirtschaft

Sattes Kursplus seit Börsengang Apple-Aktie steigt um 42.900 Prozent

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Die Apple-Aktie hat seit dem Börsengang kräftig an Wert gewonnen.

(Foto: imago stock&people)

Vor 38 Jahren ging Apple an die Börse. Ein Investment wäre ein Weg gewesen, damit mühelos Multimillionär zu werden. Daran ändert auch nichts, dass die Aktie in letzter Zeit kräftig an Wert verloren hat.

Von ihren Höchstständen ist die Apple-Aktie meilenweit entfernt. Kostete sie im März noch 233 Dollar, so ist der Kurs mittlerweile auf 168 Dollar nach unten gerauscht - ein Minus von satten 28 Prozent. Der Absturz ändert allerdings nichts daran, dass die Aktie ihren Anlegern langfristig viel Freude gemacht hat - vorausgesetzt, sie sind zum richtigen Zeitpunkt eingestiegen.

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Der Börsengang war so ein Zeitpunkt. Heute vor 38 Jahren - am 12. Dezember 1980 - waren die Aktien für 22 Dollar zu haben. Wer damals für ein paar Tausend Dollar Aktien gekauft und sie behalten hätte, wäre heute Millionär.

100 Apple-Aktien haben zum Börsengang 2200 Dollar gekostet. Im Laufe der Jahre hat es vier Aktiensplits gegeben, um die Papiere optisch zu verbilligen. In einem solchen Schritt wird die Anzahl der Aktien erhöht - und der Kurs sinkt entsprechend. Wird die Zahl der Aktien beispielsweise verdoppelt, halbiert sich der Kurs.

Wegen der Aktiensplits sind aus einer Apple-Aktie mittlerweile 56 Papiere geworden. Zurückgerechnet hat die Aktie beim Börsengang also rund 39 Cent gekostet. Derzeit liegt der Kurs bei 168 Dollar - das ist ein Kursplus von 42.900 Prozent. Das heißt: Aus dem Investment von 2200 Dollar wäre heute ein Vermögen von rund 940.000 Dollar geworden.

Der Börsenwert (das ist die Anzahl der Aktien multipliziert mit dem aktuellen Kurs) lag damals bei etwa 1,8 Milliarden Dollar. Nun wird Apple mit rund 800 Milliarden Dollar bewertet.

Quelle: n-tv.de, jga

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