Wirtschaft

Volkswirtschaft in der Dauerkrise Italiens Industrie verhebt sich

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Italiens Industrie verhebt sich in der Krise: dritter Rückgang in Folge.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Italiens Volkswirtschaft, die drittgrößte der Eurozone, durchlebt derzeit die längste Durststrecke seit der Nachkriegszeit. Die Wirtschaftskraft sinkt bereits seit sieben Quartalen. Und auch die neuesten Kennzahlen aus der Industrie machen wenig Hoffnung auf eine Besserung.

Italiens Wirtschaft kommt auch zum Start des 2. Quartals nicht auf die Beine. Die Industrie des Landes drosselte im April den dritten Monat in Folge ihre Produktion, wie das nationale Statistikamt Istat mitteilte. Die Betriebe stellten 0,3 Prozent weniger her als im März. Von Reuters befragte Analysten hatten hingegen mit einer Stagnation gerechnet.

Italiens Wirtschaft durchlebt derzeit die längste Durststrecke seit der Nachkriegszeit. Die Wirtschaftskraft sank zuletzt sieben Quartale in Folge. Für das laufende Jahr sagt die EU-Kommission der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 Prozent voraus.

Die Wirtschaft Italiens schrumpfte zu Jahresbeginn nach endgültigen Angaben etwas stärker als bisher bekannt. Von Anfang Januar bis Ende März sank das BIP zum Vorquartal um 0,6 Prozent. Das sind 0,1 Punkte mehr, als in einer ersten Schätzung ermittelt worden war. Im Jahresvergleich fiel das BIP um 2,4 Prozent.

Quelle: ntv.de, bad/rts/dpa