Wirtschaft

Insider: Übernahme abgeblasen Barbie will nicht mit G.I. Joe

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G.I. Joe ist nur ein Verkaufsschlager von Hasbro.

Monopoly in der Spielwarenindustrie: Hasbro versucht erneut, Mattel zu kaufen. Der Börsenwert würde auf etwa 18 Milliarden Dollar klettern. Doch der Konkurrent sträubt sich - wieder einmal.

Der Spielzeughersteller Mattel hat Insidern zufolge die Avancen des Konkurrenten Hasbro zurückgewiesen. Mit dem Kaufangebot werde Mattel zu niedrig bewertet, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Zudem werde darin nicht genügend auf kartellrechtliche Risiken eingegangen.

Der vorgeschlagene Kaufpreis war zunächst ebenso ungeklärt wie die Frage, ob die Verhandlungen fortgesetzt werden. Die beiden Konkurrenten gaben keine Stellungnahme ab. Hasbro ist an der Börse aktuell knapp zwölf Milliarden Dollar wert, Mattel rund sechs Milliarden.

Der Monopoly-Anbieter Hasbro und der Barbie-Hersteller Mattel haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder über einen Zusammenschluss gesprochen. Das jetzige Vorgehen ist ein Hinweis darauf, dass das Mattel-Management den Preis in die Höhe treiben will. Mattel-Aktien gaben im nachbörslichen Handel um mehr als sechs Prozent nach. Hasbro-Papiere zeigten sich unverändert.

Quelle: ntv.de, bad/rts

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