Wirtschaft

Bank setzt auf Nachhaltigkeit Credit Suisse weitet "ethische Anlagen" aus

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Credit Suisse widmet sich verstärkt dem Thema Nachhaltigkeit.

(Foto: REUTERS)

Die Schweizer Bank Credit Suisse setzt in Zukunft auf Kapitalanlagen für Projekte, die Probleme im Bereich Umwelt und Soziales lösen können. Dazu gründet die Bank eine eigene Abteilung, die Investoren mit attraktiven Renditen locken soll.

Die Credit Suisse baut ihr Geschäft mit "ethischen Anlagen" aus. Die Schweizer Großbank habe eine entsprechende Abteilung gegründet, heißt es in einer internen Mitteilung von Konzernchef Tidjane Thiam. Mit der Abteilung will das Institut Kunden helfen, Geld in Projekte anzulegen, die Sozial- oder Umweltprobleme lösen sollen.

Dabei handelt es sich aber nicht um Spenden, den Investoren wird auch eine Rendite versprochen. Darunter werden verschiedene Themenbereiche im Sinne der Nachhaltigkeit zusammengefasst, wie etwa erneuerbare Energien, Klimaschutz, aber auch Gesundheit oder alternative Antriebstechniken.

Credit Suisse sei in dem Geschäft bereits seit rund 15 Jahren aktiv und biete auch Fonds an, die in klima-neutrale Immobilien investierten oder Kleinstkredite in Entwicklungsländern vergäben.

Die Bank rechnet damit, dass der Sektor jährlich prozentual zweistellig wachsen dürfte. Auch andere Geldhäuser wie die UBS setzen auf das Geschäft. Chefin der neuen Abteilung bei der Credit Suisse werde Marisa Drew, die zuletzt Co-Chefin des europäischen Handelsgeschäfts war.

Quelle: n-tv.de, mba/rts

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