Wirtschaft

4400 Roller eingesammelt E-Scooter-Verleiher Bird macht Winterschlaf

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Im Frühjahr sollen die E-Scooter von Bird wieder zum Einsatz kommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Noch vor einigen Wochen kündigt der E-Scooter-Verleiher Bird an, er wolle sein Angebot auch im Winter fortsetzen. Jetzt sammelt das kalifornische Unternehmen in Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München mehr als 4000 Roller wegen Sicherheitsbedenken ein.

Zum Winterbeginn hat der E-Scooter-Verleiher Bird seine Roller in allen deutschen Städten von den Straßen geholt. Insgesamt sammelte der Anbieter etwa 4400 E-Scooter in Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München ein, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Sie sollen im Frühjahr wieder eingesetzt werden.

Das kalifornische Unternehmen begründete die Maßnahme mit Sicherheitsbedenken: "Deshalb haben wir entschieden, unseren Service für die Wintermonate in allen deutschen Städten auszusetzen", sagte Christian Geßner, Geschäftsführer von Bird, laut Mitteilung. Zudem sei es "unnötig, die E-Scooter einzusetzen, wenn sie nicht ausreichend genutzt werden". Noch vor einigen Wochen hatte Bird angekündigt, den Verleih der Roller auch im Winter fortzusetzen.

Kürzlich wurde bekannt, dass auch die Mietroller eines weiteren Anbieters von Deutschlands Straßen verschwinden - allerdings dauerhaft. Das Unternehmen Coup hatte am Montag mitgeteilt, wegen hoher Kosten seinen Betrieb einzustellen. Mitte Dezember werden die Elektro-Roller aus Berlin und Tübingen abgezogen, in Kürze auch aus Paris und Madrid, wie das zu Bosch gehörende Unternehmen in Berlin mitteilte.

Quelle: ntv.de, jki/dpa