Wirtschaft

Skandal um Cambridge Analytica Facebook will Daten-Händlern kündigen

Facebook lebt von seinen Nutzern. Durch sie generiert der Konzern Werbeumsätze. Nach dem jüngsten Datenskandal steht dieses Unternehmensmodell aber auf dem Prüfstand.

Nach dem Datenskandal will Facebook seine Zusammenarbeit mit mehreren großen Datenhändlern beenden. Dies solle dabei helfen, den Datenschutz der Nutzer auf Facebook zu verbessern, teilte der Konzern mit. Das Vorhaben solle binnen sechs Monaten umgesetzt werden.

Unter anderem werde die Zusammenarbeit mit den Firmen WPP, Experian, Transunion und Acxiom beendet. Aktien von Acxiom verloren nach der Ankündigung rund zehn Prozent. Facebook wollte sich nicht dazu äußern, ob dies den Werbe-Umsatz des Konzerns beeinträchtigen wird.

Das Unternehmen hatte sich zuletzt wiederholt dafür entschuldigt, dass die britische Analysefirma Cambridge Analytica Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern auf mutmaßlich unlautere Art einsetzen konnte, um den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump zu unterstützen.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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