Wirtschaft

Jetziger Chef bewarb sich vergeblich Goldman ließ Blankfein abblitzen

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Hat es über einen Umweg doch zu Goldman geschafft: Lloyd Blankfein.

(Foto: REUTERS)

Er ist einer der einflussreichsten Männer der Wall Street und steht an der Spitze von Goldman Sachs: Lloyd Blankfein. Doch die erste Begegnung lief unerfreulich - für den späteren Chef. Der nimmt das inzwischen aber sportlich.

Wer an der Wall Street Karriere machen und viel Geld verdienen will, für den gehört Goldman Sachs zu den allerersten Adressen. Das dachte sich auch Lloyd Blankfein, als er sich 1981 bei der Bank bewarb - und eine Absage kassierte.

Er sei auf modische Schulen und aufs College gegangen, sagte Blankfein auf einer Veranstaltung der Nachrichtenagentur "Bloomberg". "Ich habe Jura studiert und eine Weile als Anwalt praktiziert. Dann habe ich wie viele damals in die Finanzindustrie gewollt." Er habe sich dann bei verschiedenen Firmen beworben, unter anderem bei Goldman. Ohne Erfolg. "Ich wurde von allen abgelehnt", so Blankfein.

Die einzige Firma, die Blankfein wollte, war ein Rohstoffhändler. Das sei an der Wall Street zwar keine sonderlich angesagte Tätigkeit gewesen. "Aber ich hatte einen Job", sagte Blankfein. Und auf diesem Wege kam es schließlich doch zur Investmentbank, ganz ohne Bewerbung. Denn "kurz darauf wurde die Firma von Goldman Sachs gekauft".

Sauer auf seinen jetzigen Arbeitgeber ist Blankfein nicht. Im Gegenteil: "Ich bewundere die Firma, die ich heute leite."

Quelle: n-tv.de, jga

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