Wirtschaft

Größerer Druck auf Sixt und EuropcarHertz schluckt Dollar Thrifty

27.08.2012, 15:28 Uhr
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Hertz-Station am Flughafen Köln/Bonn. (Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Mehr als zwei Jahre lang hat der Autovermieter Hertz um den Rivalen Dollar Thrifty gebuhlt. Nun scheint das Geschäft perfekt. Hertz muss aber tief in die Tasche greifen. In Europa bekommen Sixt und Europcar einen stärkeren Konkurrenten.

In den USA entsteht ein neuer großer Autovermieter:

Hertz übernimmt nach einemn den kleineren

Rivalen Dollar Thrifty. Das Angebot, das die Dollar-Thrifty-Führung letztlich

überzeugte, liegt bei 2,3 Milliarden Dollar. Das ist beinahe doppelt so viel

wie Hertz ursprünglich ausgeben wollte.

Die Autovermieter kommen auf weltweit mehr als 10.000

Stationen. Auf Hertz alleine entfallen 8650 Standorte. Beide Unternehmen sind

auch in Deutschland aktiv. Hertz zählt hierzulande zu den großen Rivalen von ft oder Europcar.

Hertz hatte im April 2010 ein erstes Angebot für

Dollar Thrifty über knapp 1,2 Milliarden Dollar abgeben. Der Rivale Avis funkte

jedoch dazwischen. Die beiden Kontrahenten schaukelten sich beim Preis gegenseitig

hoch. Am Ende versandete das Vorhaben jedoch wegen der heraufziehenden

wirtschaftlichen Unsicherheiten.

Die Wettbewerbshüter müssen der Übernahme allerdings

noch zustimmen. Um ein Ja sicherzustellen, trennt sich Hertz von der

Tochterfirma Advantage. Die Aktionäre von Dollar Thrifty werden mit einem Preis

von 87,50 Dollar je Aktie gelockt - das ist ein Aufschlag von 8 Prozent auf den

Schlusskurs vom Freitag.

Quelle: ntv.de, dpa