Wirtschaft

Margen stehen unter Druck Hewlett Packard rutschen in die roten Zahlen

Der Netzwerk- und Speicherproduktespezialist Hewlett Packard Enterprise muss einen deutlichen Umsatzeinbruch verkraften. Gleichzeitig bleibt auch das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück. Die Anleger reagieren entsprechend.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat im zuürckliegenden zweiten Geschäftsquartal rote Zahlen geschrieben. Auch der Umsatz enttäuschte. Die Aktie verlor daraufhin im nachbörslichen Handel 2,4 Prozent auf 18,36 Dollar.

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HPE

Hewlett Packard erzielte im Quartal, das am 30. April endete, einen Umsatz von 7,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten laut einer Umfrage von FactSet Research jedoch mit 9,7 Milliarden Dollar gerechnet, nachdem im vergleichbaren Vorjahreszeitraum 8,5 Milliarden Dollar umgesetzt worden waren. Unterm Strich ergab sich ein Nettoverlust von 612 Millionen Dollar, während im Vorjahr noch ein Gewinn von 320 Millionen Dollar erzielt worden war.

Ergebnis unter Schätzungen

Auf bereinigter Basis verdiente das Unternehmen 0,25 Dollar je Aktie nach 0,33 Dollar vor einem Jahr. Der Analystenkonsens war von einem Gewinn je Aktie von 0,35 Dollar ausgegangen. Für das laufende dritte Quartal rechnet Hewlett Packard Enterprise mit einem Ergebnis je Aktie von 0,24 bis 0,28 Dollar.

Im zweiten Quartal seien die Margen unter Druck geraten, kommentierte Vorstandschef Tim Stonesifer die Zahlen. Während des restlichen Jahres erwarte das Unternehmen aber eine Verbesserung, weil die Kostenbelastung nachlassen und das Geschäft sich saisonbedingt beleben

HPE ist aus der Abspaltung des Unternehmenskundengeschäfts der Hewlett Packard Corp. Entstanden. Es beschäftigt weltweit rund 250.000 Mitarbeiter. HPE stellt etwa Server her.

Quelle: ntv.de, bad/DJ