Wirtschaft
Freitag, 12. Januar 2018

"Virtual Currency Girls": Japanische Krypto-Girlgroup gibt Debüt

Der Krypto-Hype lässt sich offensichtlich noch weiter auf die Spitze treiben: In Japan ist nun eine Band junger Frauen am Start, die sich als singende Botschafterinnen nicht nur für Bitcoin darstellen.

Der Hype um Kryptowährungen wie Bitcoin und Ripple erreicht eine neue Stufe. Nachdem es bereits ausreicht, lediglich das Wort "Blockchain" in den Firmennamen einzubauen, um satte Gewinne am Aktienmarkt zu erzielen, ist jetzt auch Japans Pop-Kultur infiziert.

In Tokio gab die Band "Virtual Currency Girls" nun ihr Debüt. Die acht jungen Frauen traten mit Masken auf, die jeweils eine Cyber-Devise symbolisieren sollen. Gekleidet sind die Frauen im typischen Stil der japanischen Girl-Bands - kurze Röcke und Kniestrümpfe. Tickets und Fanartikel der Band können nur in virtueller Währung erstanden werden.

Den "Virtual Currency Girls" geht es nach eigenen Angaben mit ihren Auftritten vor allem darum, Wissen über virtuelle Währungen unter die Leute zu bringen. Die Band wolle die Idee verbreiten, "dass virtuelle Währungen nicht einfach ein Mittel zur Spekulation sind, sondern eine wunderbare Technologie, die unsere Zukunft prägen wird", sagte Sängerin Rara Naruse. Kryptowährungen seien sehr praktisch. "Wir möchten, dass alle mehr darüber erfahren", so die 18-Jährige.

Und so besingt die Girlgroup das digitale Geld, mahnt aber in ihren Liedern auch zu vorsichtigem Umgang mit Passwörtern und warnt vor betrügerischen Anbietern und den Gefahren beim Handel mit Cyberdevisen.

Japan gehört zu den Hochburgen des Internetgeldes. Die virtuelle Währungen haben dort als Zahlungsmittel einen hohen Stellenwert. Fast ein Drittel aller globalen Bitcoin-Transaktionen im Dezember wurde in der japanischen Yen-Währung abgewickelt.

Quelle: n-tv.de