Wirtschaft

Einst Gewinner der Corona-Krise Peloton-Boom lässt wieder spürbar nach

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Während in der Corona-Krise die Fitness-Studios schließen müssen, boomt das Geschäft mit Heimtrainern.

(Foto: AP)

In der Pandemie brummt das Geschäft mit den Heimtrainern des Herstellers Peloton. Doch mittlerweile öffnen viele Fitness-Studios wieder ihre Türen. Das Umsatzwachstum bei Peloton lässt zuletzt spürbar nach. Zudem warnt das Unternehmen vor neuen Belastungen.

Nach dem Boom in der Corona-Krise flaut das Wachstum beim Fitnessgeräte-Spezialisten Peloton deutlich ab. Im jüngsten Geschäftsquartal bis Ende Juli steigerte das Unternehmen die Erlöse im Jahresvergleich zwar um kräftige 54 Prozent auf 936,9 Millionen Dollar (797,0 Millionen Euro), wie es nach US-Börsenschluss mitteilte. Im vorherigen Quartal hatte der Umsatz jedoch noch um mehr als das Doppelte zugelegt und über eine Milliarde Dollar betragen.

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Zudem warnte Peloton, dass höhere Kosten und starke Preissenkungen bei einigen Produkten die Bilanz im laufenden Vierteljahr belasten dürften. Das kam bei Anlegern nicht gut an - die Aktie stürzte nachbörslich zunächst um 15 Prozent ab. Für Nervosität sorgte auch, dass Peloton ein nicht näher definiertes Buchhaltungsproblem einräumte. Dennoch erholte sich der Aktienkurs rasch wieder etwas.

Geld verdiente das Unternehmen im vergangenen Quartal nicht - der Verlust betrug 313 Millionen Dollar. Peloton macht neben dem Verkauf von teuren Fitness-Bikes und -Laufbändern Umsatz durch Abo-Gebühren für digitale Angebote wie Trainingskurse.

In der Pandemie erlebte die Firma einen Ansturm von Kunden. Doch nicht zuletzt, weil mittlerweile viele Fitness-Studios wieder geöffnet haben, lässt das Wachstum nach. Außerdem ist Peloton mit zunehmender Konkurrenz im Markt für Fitnessgeräte für den heimischen Gebrauch konfrontiert, was nun auch ein Grund für die starken Preisnachlässe für Workout-Bikes gewesen sein dürfte. Darüber hinaus litten die Geschäfte zuletzt unter einem vorübergehenden Verkaufsstopp der Peloton-Laufbänder vom Typ Tread+, die im Mai wegen einer Reihe von Unfällen zurückgerufen werden mussten.

Quelle: ntv.de, kst/dpa

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