Wirtschaft

"Nach reiflicher Überlegung" Post-Chef Appel zieht sich 2023 zurück

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Appel ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit 2008 ist Frank Appel Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG. Wie der börsennotierte Konzern heute mitteilte, verlängerte der Aufsichtsrat dessen Vertrag nun nur bis Anfang Mai 2023, da dieser "nicht mehr für eine weitere volle Amtszeit zur Verfügung" stehe - und gibt den Nachfolger bekannt.

Post-Chef Frank Appel zieht sich von der Spitze des Unternehmens zurück. Wie der börsennotierte Konzern am heute mitteilte, verlängerte der Aufsichtsrat Appels Vertrag nur bis Anfang Mai 2023, da dieser "nicht mehr für eine weitere volle Amtszeit zur Verfügung" stehe. Ihm nachfolgen soll der derzeitige Post & Paket Deutschland-Chef Tobias Meyer.

Appel führt den Konzern damit noch bis zur Hauptversammlung am 4. Mai 2023. Er habe sich "nach reiflicher Überlegung" dazu entschieden, nicht noch eine weitere volle Amtszeit zu dienen, erklärte der Post-Chef. Sein bisheriger Vertrag lief noch bis Ende Oktober 2022.

Er übergebe das Zepter "im besten Wissen", dass die Post "von einem hervorragenden Managementteam geführt und einer hochmotivierten Belegschaft getragen wird". Er könne sich keinen besseren Nachfolger als Meyer wünschen, fuhr Appel fort.

Das Unternehmen würdigte Meyer als "ausgewiesenen Kenner des Konzerns". Er ist seit 2013 bei der Post und war zuletzt Mitglied des Konzernvorstands und Leiter des Bereichs Post & Paket Deutschland. Zum Juli 2022 soll Meyer bereits Teilaufgaben von Appel übernehmen. Die Leitung des Post & Paket Deutschland-Bereichs gibt er dann an Nikola Hagleitner ab, die damit in den Konzernvorstand einzieht.

Aufsichtsratschef Nikolaus von Bomhard würdigte Appels "herausragende Leistungen" in über 13 Jahren an der Spitze der Post. Im Februar 2008 war Appel Vorstandsvorsitzender des börsennotierten Konzerns geworden. Davor war er schon seit 2020 Mitglied des Vorstands gewesen. Der Aufsichtsrat danke ihm, so von Bomhard, nun für einen "geordneten Übergang".

Quelle: ntv.de, mpe/AFP

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