Wirtschaft

Mehr Kunden, mehr Umsatz, Aktienkurs steigt Sky verdient erstmals Geld

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Fußball - wie aus der Bundesliga oder Champions League - bleibt der Kundenmagnet bei Sky Deutschland.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der erste Meilenstein der Unternehmensgeschichte steht: Sky Deutschland schreibt 2013 schwarze Zahlen - vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Unterm Strich bleibt ein Minus. Das Kundenwachstum stimmt aber hoffnungsfroh, die Anleger honorieren das.

Unterm Strich steht zwar weiterhin ein Minus, aber operativ hat der Bezahlfernsehsender Sky Deutschland im vergangenen Jahr erstmals schwarze Zahlen geschrieben. Der Nettoverlust betrug denn Angaben des MDax-Unternehmens zufolge 133 Millionen Euro, vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbuchte der Konzern allerdings einen Gewinn von 35 Millionen Euro.

Den Anlegern gefällts: Der Aktienkurs schoss um mehr als 6 Prozent in die Höhe und notierte um 7,50 Euro.

Für Konzernchef Brian Sullivan ist das ein Meilenstein in der Geschichte des bisher stets tief in den Miesen steckenden Konzerns, der in den letzten Jahren dank stattlicher Finanzspitzen Murdochs deutlich voran gekommen ist - auch dank der teuer bezahlten Übertragungsrechte für die Bundesliga, die noch immer das wohl wichtigste Argument für die Verkäufer des Senders sind.

Deutliches Umsatzplus

Und über mangelnden Zulauf kann sich Sky Deutschland tatsächlich nicht beklagen, die Kundenzahl wächst. Insgesamt kletterte die Abonnentenzahl 2013 unter dem Strich um 304.000 auf nun knapp 3,67 Millionen. Und eine wachsenden Zahl der Kunden entscheidet sich für teurere Pakete.

2013 kletterte der Umsatz des einst unter dem Namen Premiere firmierenden Pay-TV-Senders bereits um 16 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr nimmt Sullivan eine weitere Marke ins Visier: die 4-Millionen-Kunden-Marke. Der Zuwachs soll in diesem Jahr bei bis zu 450 000 Abos liegen.

2014 unterm Strich schwarze Zahlen?

"2013 war ein gutes Jahr - 2014 wird noch besser", sagte Sullivan. Unter dem Strich steht allerdings ein Minus von 133 Millionen Euro. Das ist deutlich geringer, als im Vorjahr, wo der Verlust sich noch auf 195 Millionen summierte.

Wann der Konzern auch unter dem Strich schwarzen Zahlen schreiben wird, ließ der Manager weiter offen. Nur so viel: der operative Gewinn soll 2014 weiter deutlich zulegen und am Ende zwischen 70 und 90 Millionen Euro liegen.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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