Wirtschaft

Wegen starker Nachfrage Varta will früher an die Börse

Varta-Aktien sind bei Investoren sehr gefragt. Deshalb verkürzt der Mikrobatterie-Hersteller die Zeichnungsfrist um sechs Tage. Am 18. Oktober soll nun der Angebotspreis festgelegt werden. Einen Tag später soll es an die Frankfurter Börse gehen.

Varta drückt bei seinem geplanten Börsengang aufs Tempo: Wegen der starken Nachfrage der Investoren nach Aktien des Unternehmens verkürzt der Mikrobatterie-Hersteller den Angebotszeitraum: Die Zeichnungsfrist, die am 11. Oktober begann, endet nun am 18. Oktober um 12 Uhr, statt am 24. Oktober. Die Nachfrage sei entlang der gesamten Preisspanne von 15,00 bis 17,50 Euro je Aktie stark, teilte Varta mit. Der Angebotspreis werde am 18. Oktober festgelegt.

Entsprechend soll auch der Handelsstart im Prime Standard der Frankfurter auf den 19. Oktober vorgezogen werden. Ursprünglich war der 25. Oktober als erster Handelstag angepeilt.

"Das hohe Interesse der Investoren im Zuge unserer Roadshow zeigt, dass hochqualitative Batterie- und Energiespeicherlösungen ein hochaktuelles Thema sind", erklärte Finanzvorstand Michael Pistauer laut der Mitteilung.

Im Rahmen des IPO sollen 8,6 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage platziert werden, teilte das Unternehmen weiter mit. Zuvor hatte Varta eine Emission von bis zu 10 Millionen neuen Anteilen in Aussicht gestellt.

Den erwarteten Emissionserlös von rund 150 Millionen Euro will Varta in den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert werden, etwa 80 Millionen Euro alleine in die Ausweitung der Fertigung von wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Mikrobatterien.

Quelle: n-tv.de, wne/DJ