Wirtschaft

Imageschaden durch Hackerangriff? Verizon überdenkt Yahoo-Deal

Blick auf das Yahoo!-Hauptquartier im kalifornischen Sunnyvale. Foto: John G. Mabanglo

Blick auf das Yahoo!-Hauptquartier im kalifornischen Sunnyvale.

(Foto: dpa)

Verizon will sich für eine Milliardensumme Yahoo einverleiben. So heißt es noch im Sommer. Doch Yahoo hat eine Altlast.

Die Übernahme des angeschlagenen Internetriesen Yahoo durch den US-Telekom-Konzern Verizon droht ins Stocken zu geraten. Es sei davon auszugehen, dass der vor wenigen Wochen bekanntgewordene Hackerangriff auf Yahoo die Bedingungen für den bereits ausgehandelten Milliarden-Deal verändere, sagte der Leiter der Verizon-Rechtsabteilung, Craig Silliman, dem "Wall Street Journal".

Zwar müsse zunächst der Abschluss von Yahoos interner Untersuchung der Cyber-Attacke abgewartet werden, bei der 2014 über 500 Millionen Nutzerkonten gehackt worden waren. Doch man habe gute Gründe anzunehmen, dass der Datenklau "erhebliche" Auswirkungen habe.

Anfang der Woche hatte bereits Verizon-Chef Lowell McAdam gesagt, dass die Bedingungen des 4,8 Milliarden Dollar teuren Zukaufs möglicherweise neu verhandelt werden müssten. Der Deal war im Juli vereinbart worden.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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