Wirtschaft

Schlechte Vorzeichen für Deutsche Bank und Co. Fed vermiest Citigroup das Geschäft

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Die Citigroup muss sich bewegen: Das abgelaufene Quartal kommt am Markt nicht gut an.

(Foto: REUTERS)

Volatile Märkte und zurückhaltende Kunden: Die Citigroup blickt auf ein schwieriges Quartal zurück, das vor allem von einem schwachen Anleihengeschäft geprägt ist. Die Einnahmen aus diesem Bereich brechen um ein Viertel ein. Das verstimmt nicht nur die Anleger.

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Die drittgrößte US-Bank Citigroup blickt auf ein maues Geschäft im Sommer zurück und will deshalb noch mehr denn je auf eisernes Sparen setzen. Vor allem im sonst so lukrativen Anleihehandel herrschte zuletzt Flaute, weil viele Investoren aus Unsicherheit über den weiteren Kurs der US-Notenbank in der Defensive blieben. Mit einem bereinigten Nettogewinn von 3,3 Milliarden Dollar trat das Institut daher im dritten Quartal auf der Stelle und verfehlte die Markterwartungen.

Dabei kommt das Geldhaus mit dem Abbau von Altlasten in seiner internen "Bad Bank" schneller voran als gedacht. Citi-Chef Michael Corbat demonstrierte Zuversicht: "Wir haben uns in diesem Umfeld recht gut geschlagen." Viele Faktoren könne die Bank derzeit einfach nicht beeinflussen.

Aktienkurs gibt nach

An der Börse überwog dennoch Enttäuschung. Die Citi-Aktie verlor in New York mehr als 1 Prozent. Zwar hatte sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet, dass gerade das Investmentbanking für schwache Zahlen bei den Großbanken rund um den Globus sorgen dürfte. Doch für die europäischen Banken, die ab Ende Oktober Zahlen vorlegen, sind es nun allemal schlechte Vorzeichen.

Bei Citi brachen die Einnahmen im Anleihehandel um gut ein Viertel ein. Denn so lange nicht klar ist, wie lange die Fed ihre milliardenschweren Anleihekäufe noch fortsetzt, halten sich auch viele andere Investoren zurück. Etwas besser sah es im Aktienhandel aus, doch er konnte das Spartenergebnis nicht retten. Auch das internationale Geschäft mit milliardenschweren Fusionen und Übernahmen (M&A) läuft noch nicht wieder so rund wie vor der Finanzkrise. Das Privatkundengeschäft alleine reichte bei der Citi nicht als Zugpferd: Insgesamt gingen die Erlöse im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 18,2 Milliarden Dollar zurück.

Corbat war vor rund einem Jahr als Nachfolger von Vikram Pandit angetreten, um die Aufräumarbeiten in der Bank zu Ende zu führen - den Abbau tausender Stellen inklusive. Citi musste in der Finanzkrise vom Staat gerettet werden. Gerade das Hypothekengeschäft war dem Geldhaus zum Verhängnis geworden. Viele dieser faulen Kredite lagern noch immer in der konzerneigenen "Bad Bank" Citi Holdings, die aber rasant schrumpft - auch, weil es mit der Erholung am Immobilienmarkt auch wieder mehr Käufer für diese Papiere gibt. So konnte die Abbausparte ihren Verlust im Quartal auf 104 Millionen Dollar reduzieren. Vor einem Jahr stand das Minus noch bei 3,6 Milliarden Dollar.

Quelle: n-tv.de

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