Wirtschaft

Nach Kursabsturz Wirecard verklagt "Financial Times"

In den vergangenen Tagen haben Berichte der "Financial Times" die Aktien von Wirecard mehrfach auf Talfahrt geschickt - trotz aller Dementis des Unternehmens. Das hat ein juristisches Nachspiel.

Der Zahlungsanbieter Wirecard verklagt die "Financial Times" (FT) nach deren Berichten über einen angeblichen Bilanzskandal bei dem Unternehmen. "Wirecard geht rechtlich gegen FT und seine unethische Berichterstattung vor", teilte der Konzern mit.

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In den vergangenen Tagen hatten mehrere Berichte der Zeitung die Wirecard-Aktie mehrfach zum Absturz gebracht, Milliarden an Börsenwert wurde vernichtet. Wirecard hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen.

Von der "FT" war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. In dem jüngsten, am Donnerstag veröffentlichten Artikel, würden "Wirecard-Mitarbeiter mit unbewiesenen und falschen Behauptungen verleumdend verurteilt", so das Unternehmen. "Wir werden alle verfügbaren rechtlichen Mittel einsetzen, um das Unternehmen und insbesondere unsere Mitarbeiter und deren Persönlichkeitsrechte zu schützen."

Quelle: n-tv.de, jga/rts