Wirecard

Wirecard, 1999 gegründet, konzentriert sich auf den Zahlungsverkehr im Internet. Seit September 2018 ist die Firma an der Börse, sie ersetzte damals im Deutschen Aktienindex die Commerzbank. Nach monatelangen Betrugsvorwürfen gegen das Unternehmen, räumt Wirecard im Juni 2020 Luftbuchungen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro ein.

Thema: Wirecard

dpa

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27.11.2020 08:47

EY-Vertreter verweigern Aussage Gift und Galle für die Wirecard-Checker

Für die Wirtschaftsprüfer von EY, die jahrelang die Bilanzen von Wirecard billigten, läuft es nicht gut vor dem Untersuchungsausschuss. Erst sagt ein Konkurrent wenig Schmeichelhaftes über sie. Dann zeigen sich Abgeordnete genervt von einem "Computerladen"-Vergleich eines EY-Zeugen. Von Thomas Schmoll

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25.11.2020 13:39

Nächste Aussageverweigerung? Bilanzprüfer im Wirecard-Kindergarten

Vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss sollen Zeugen der Wirtschaftsprüfungsfirma EY aussagen. Ob sie es tun, ist offen. Abgeordnete von Koalition und Opposition zeigen sich verärgert. Ein Kompromissangebot garnieren sie mit einer Drohung, die EY Millionen kosten könnte. Von Thomas Schmoll

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22.11.2020 08:56

Ein Prüfer, viele Skandale Sind die Kontrolleure von EY unfähig?

Viele Jahre segnet EY die Abschlussberichte von Wirecard ab - bis der Betrug des deutschen Finanz-Darlings auffliegt. Aber der Zahlungsdienstleister ist nicht der einzige EY-Mandant, bei dem es knallt. Aggressives Wachstum und Dumpingpreise werden zum Problem. Von Christian Herrmann

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20.11.2020 16:27

Überraschung bei Wirecard Eine Entschuldigung live aus dem Knast

Nachdem sich Ex-Wirecard-Chef Braun dem Untersuchungsausschuss fast völlig verweigert hatte, sorgte ein Zeuge für Staunen: Er bat um Vergebung. Das Gremium kann einen Erfolg verbuchen. Drei Beschuldigte kündigten öffentlich an, mit der Staatsanwaltschaft zu kooperieren. Von Thomas Schmoll

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19.11.2020 17:53

Zeuge verweigert jede Auskunft Dr. Braun in der Endlosschleife

Der Untersuchungsausschuss, der den Wirecard-Skandal aufdecken soll, hört den früheren Konzern-Chef Markus Braun als Zeugen. Die Aussage wird zur Farce. Der inhaftierte Ex-Manager wiederholt immer nur einen einzigen Satz und verärgert damit die Abgeordneten. Von Thomas Schmoll

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19.11.2020 15:50

Vernehmung von Ex-Wirecard-Chef Braun sieht keine Pflichtverletzungen

Bei seiner Vernehmung vor dem Untersuchungsausschuss verweigert Markus Braun wie erwartet die Aussage. Konkrete Fragen in dem Wirtschaftskrimi bleiben damit unbeantwortet. Ein Statement hat der langjährige Vorstandschef, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, aber parat.