Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag 20 Milliarden weniger als erhofft - Porsche-Börsengang könnte enttäuschen

Eine Bewertung von 80 Milliarden Euro oder mehr hatten Analysten dem Sportwagenbauer Porsche zugetraut. Doch davon müssten das Stuttgarter Traditionskonzern und sein Eigentümer Volkswagen Insidern zufolge bei einem Börsengang in diesem Jahr größere Abstriche machen als das bei Emissionen normal ist. Denn der Krieg in der Ukraine, die Inflation und eine drohende Rezession überschatten die Börse.

Der Wert, den die Investoren Porsche zumessen, liege auf jeden Fall unter 80 Milliarden Euro, sagten zwei mit den Vorbereitungen vertraute Personen. Eine von ihnen sprach von 60 Milliarden Euro - und das sei auch die Schmerzgrenze, unterhalb derer der Wolfsburger Autobauer Porsche nicht an die Börse bringen würde.

Der geplante Verkauf von 12,5 Prozent der Anteile - oder einem Viertel der Vorzugsaktien der Porsche AG - könnte damit aber immer noch rund acht Milliarden Euro einbringen. Seit Volkswagen den Börsengang angekündigt hat, sind die Börsen in die Knie gegangen.

VW, damals mit mehr als 100 Milliarden Euro bewertet, kommt inzwischen - einschließlich Porsche, seiner wohl wertvollsten Beteiligung - nur noch auf 85 Milliarden Euro. Doch Analysten von Bernstein Research hatten den fairen Wert für die Porsche AG zuletzt auf 75 Milliarden Euro taxiert.

Quelle: ntv.de

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