Der Börsen-TagAbgaben auf breiter Front in Asien
Die asiatischen und australischen Börsen zeigen sich tiefrot und folgen damit den negativen US-Vorgaben. Die globalen Vorbehalte gegenüber Technologieaktien sind auch in Asien mit fallenden Kursen spürbar. Den jüngsten Belastungsfaktor liefert Broadcom, der US-Halbleiterkonzern hat mit seinem Ausblick nicht überzeugt. Insbesondere die steigenden Ausgaben für KI stoßen am Markt auf eine wachsende Skepsis. Dazu gesellen sich schwache Konjunkturdaten in China.
In Japan sinkt der Nikkei 1,3 Prozent auf 50.603 Punkte. Laut Commerzbank lautet das Hauptthema Risiko-Aversion. Die Analysten verweisen auf Medienberichte über eine verzögerte Fertigstellung von Rechenzentren für ein wichtiges Unternehmen im Bereich KI von 2027 auf 2028. Zu den gößten Verlieren am japanischen Aktienmarkt zählen Technologiewerte wie Softbank mit Abgaben von 5,7 Prozent, Advantest verlieren 4,5 Prozent und Fujikura 4,3 Prozent.
Wenig Einfluss auf das Marktgeschehen zeigt der Tankan-Bericht der Bank of Japan. Der Konjunkturbericht deutet auf eine solide Dynamik bei der Lohnentwicklung hin. Dies ist ein Schlüsselfaktor für die Bestimmung der nächsten Zinserhöhung der Zentralbank. Zudem ist von einer Verbesserung der Stimmung in der japanischen Wirtschaft und aufwärts revidierten Investitionsplänen die Rede.