Der Börsen-TagAbspaltung der Marinesparte von Thyssenkrupp rückt näher
Thyssenkrupp will seine Marinesparte abspalten und zum Teil an die Börse bringen. Wie der Staat künftig seine militärischen Interessen bei dem Unternehmen wahren will, regelt nun eine neue Grundsatzvereinbarung, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.
Darin hätten sich beide Parteien auf zentrale Punkte verständigt, heißt es. So etwa auf ein staatliches Vorkaufsrecht und Standortgarantien. Diese und noch weitere Vereinbarungen halten fest, wie der deutsche Staat künftig bei dem sicherheitsrelevanten Unternehmen mitreden kann, unabhängig davon, ob er sich beteiligt. Konkret muss der Bund demnach künftig zustimmen, wenn Thyssenkrupp eine Beteiligung von 25 Prozent oder mehr an den sicherheitsrelevanten Rüstungsgeschäften verkauft. Schon ab einer Verkaufsabsicht von 5 Prozent bekommt der Bund dem Papier zufolge ein Vorkaufsrecht.