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Der Börsen-Tag Achleitner will Deutsche Bank nicht "im Stich lassen"

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Der von vielen Aktionären kritisierte Aufsichtsratschef der Deutschen Bank denkt nicht daran, sich vorzeitig von seinem Amt zurückzuziehen. "Bei allen Herausforderungen und Rückschlägen und auch menschlichen Enttäuschungen, die ich in den letzten sieben Jahren erleben musste, habe ich dennoch viele tolle Menschen kennengelernt, innerhalb der Bank, aber auch bei Investoren und Kunden, dass ich nicht vorhabe und mir auch nicht vorstellen kann, diese im Stich zu lassen", sagte Paul Achleitner bei der Hauptversammlung in Frankfurt.

Er räumte ein, in den vergangenen sieben Jahren als Aufsichtsratschef Fehler gemacht zu haben. "Ja, natürlich habe ich in den letzten sieben Jahren Fehler gemacht. Bin ich die Wurzel allen Übels? Nein natürlich bin ich das nicht", sagte Achleitner und rief den Aktionären zu: "Seien Sie versichert, an einem Denkmal liegt mir nichts, an der Deutschen Bank schon."

Achleitner ist angesichts der Entwicklung der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren umstritten und wird von vielen Aktionären heftig kritisiert. Die einflussreichen Stimmrechtsberater ISS und Glass Lewis haben empfohlen, den Aufsichtsrat nicht zu entlasten.

Quelle: n-tv.de

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