Der Börsen-TagAlles wegen Signa? Julius Bär legt sehr großes Kreditrisiko offen

Die Schweizer Privatbankgruppe Julius Bär hat ein hohes Kreditrisiko bei einer europäischen Unternehmensgruppe eingeräumt. Ob es sich dabei um den angeschlagenen Handels- und Immobilienimperium Signa handelt, ist nicht klar. Wie die Bank mitteilte, beläuft sich das größte Einzelengagement im Private-Debt-Kreditbuch auf 606 Millionen Schweizer Franken und umfasst drei Kredite an verschiedene Einheiten innerhalb eines Konglomerats.
Julius Bär teilte auch mit, dass die seit Anfang November gebildeten Rückstellungen in Höhe von 70 Millionen Franken hauptsächlich auf diese Position entfallen. Um welches Konglomerat es sich handelt, sagte das Geldinstitut nicht. Sorgen von Anlegern um die Insolvenz von Signa hatte die Julius-Bär-Aktie in der vergangenen Woche unter Druck gesetzt.