Der Börsen-TagAn der Wall Street kehrt Ernüchterung ein
"Wutauftritt" im Mauer-Streit Die Hoffnung auf ein Zustandekommen eines Handelsabkommens zwischen China und den USA trägt den US-Aktienmarkt die letzten vier Sitzungen ganz entscheidend. Doch der Optimismus wurde enttäuscht.
Bei den Gesprächen zwischen den USA und China zur Beilegung ihres Handelsstreits sind Kreisen zufolge zwar Fortschritte gemacht, ein Durchbruch aber nicht erreicht worden. "Bei einigen dieser wirklich schwierigen Themen wie Marktzugang und geistiges Eigentum wollen die USA mehr als nur Zusagen sehen", sagt Volkswirt Steve Friedman von BNP Paribas Asset Management. Der Aktienterminmarkt deutet auf einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt hin.
Nach dem vorläufigen Ende der chinesisch-amerikanischen Handelsgespräche rücken nun wieder andere Störfaktoren in den Vordergrund, dazu zählen Händler auch den Regierungsstillstand in den USA. Die Fronten im Haushaltsstreit haben sich weiter verhärtet. US-Präsident Trump brach am Mittwoch eine Sitzung mit Spitzenvertretern der oppositionellen Demokraten abrupt ab, weil diese ihm weiter die geforderte Milliardensumme für die Grenzmauer zu Mexiko verweigerten.