Der Börsen-TagAnalysten sehen Euro mit Abwärtspotenzial
Der DXY-Dollarindex verliert am Mittwoch 0,2 Prozent. Laut MUFG-Analysten hat die etwas schwächer als gedacht ausgefallene US-Inflation am Vortag, die sich noch immer auf hohem Niveau bewege, nur geringe Auswirkungen auf die Wechselkurse des Dollar gezeigt. Dieser bleibe in einer engen Spanne gefangen. Für die Experten steht außer Frage, dass die US-Notenbank noch im laufenden Jahr mit dem Zurückfahren der Wertpapierkäufe beginnen werde. Allerdings dürfte dies nun erst im November so weit sein - statt September. Daher dürfte die Sitzung in der kommenden Woche wohl eher keine erhöhte Volatilität nach sich ziehen.
Die Devisenanalysten von Morgan Stanley sehen den Euro als Verlierer der Entwicklung, dieser dürfte kurzfristig fallen. Sie verweisen auf höhere Realzinsen in den USA im Vergleich zu Europa wegen unterschiedlicher Geldpolitik und Wachstumsperspektiven. Die Europäische Zentralbank agiere weiterhin "asymmetrisch taubenhaft". Daher nehmen die Experten einen bärischen Blickwinkel ein.
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