Der Börsen-TagAngeschlagene Adler Group steckt tief in den roten Zahlen
Der angeschlagene Immobilieninvestor Adler Group hat im ersten Halbjahr einen Verlust von über einer halben Milliarde Euro angehäuft. Gestiegene Zinsaufwendungen und eine Abwertung des Immobilienportfolios sorgten für einen Nettoverlust von 507 Millionen Euro, wie die Adler Group veröffentlicht. Vor Jahresfrist stand indes noch ein Minus von knapp über einer Milliarde Euro in den Büchern. Der Immobilieninvestor musste seine Bestände nicht mehr so stark abwerten wie noch 2023. "Die verlangsamte Abwertung von 2,1 Prozent in H1 2024 signalisiert eine mögliche Stabilisierung der Bewertungen", sagt Adler-Chef Thierry Beaudemoulin. "Da wir sehen, dass sich der Abwertungszyklus dem Ende zuneigt, erwarten wir keine weiteren signifikanten Wertanpassungen für unser Bestandsportfolio in der zweiten Jahreshälfte."