Der Börsen-TagAnleger greifen auch bei Gold zu
Goldpreis im Höhenflug: Das Edelmetall verteuerte sich um mehr als drei Prozent. "Ein Friedensabkommen, das eine Normalisierung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus ermöglicht, würde den Inflationsdruck mindern und es der US-Notenbank Federal Reserve ermöglichen, die Zinsen im Jahr 2026 zu senken", erläuterte ActivTrades-Analyst Ricardo Evangelista. Niedrigere Zinssätze kurbeln die Nachfrage nach Gold an, das keine Zinsen abwirft, und stützen so den Preis.
In einem solchen Szenario dürften zudem der Dollar und die Anleiherenditen fallen. Ein solches Szenario könnte es dem Edelmetall ermöglichen, über 5000 Dollar zu steigen und sich bis zum Jahresende der Marke von 5500 Dollar zu nähern, sagte Evangelista. Eine schwächere US-Devise macht in Dollar gehandelte Rohstoffe billiger und stützt damit zusätzlich die Nachfrage.