Der Börsen-TagAnleger in Asien zurückhaltend
Die Anleger an den Börsen in Fernost agieren überwiegend zurückhaltend. Im Fokus steht der Zinsentscheid der US-Notenbank im späteren Tagesverlauf, wenn die Börsen der Region längst geschlossen sind. Dazu kommen negative Vorgaben der Wall Street.
In Tokio tendiert der Nikkei-225-Index knapp behauptet. In Seoul notiert der Kospi leicht im Plus.
Deutlicher nach oben geht es mit den chinesischen Börsen. In Schanghai gewinnt der Composite-Index 1,5 Prozent. Der Hang-Seng-Index rückt im Handelsverlauf in Hongkong bis auf plus 2,5 Prozent vor. Hier stütze offenbar die Hoffnung auf ein baldiges Ende der pandemiebedingten Einschränkungen. Der Handel musste wegen einer Taifun-Warnung vorzeitig beendet werden.
Bei Einzelwerten macht die Bilanzsaison die Kurse: In Tokio verbessern sich Sony um 6,7 Prozent, nachdem das Unternehmen den Ausblick erhöht hat. Auch Nippon Steel (+2,2%) gibt sich für das Geschäftsjahr optimistischer. In Seoul nehmen Anleger bei Kepco Engineering & Construction nach dem Kurssprung um 30 Prozent vom Dienstag Gewinne mit; die Aktie gibt um 8,4 Prozent nach. Doosan Enerbility verbilligen sich um 5,3 Prozent. Beide Titel hatten am Vortag von einer Absichtserklärung Südkoreas und Polens zum Bau eines Kernkraftwerks profitiert.
Steigende Ölpreise ziehen in der ganzen Region die Branchenaktien nach oben. Inpex gewinnen in Tokio 2,6 Prozent, Sinopec und CNOOC in Hongkong 2,2 bzw 2,6 Prozent. Santos und Woodside rückten in Sydney um 0,8 bzw 1,2 Prozent vor.