Der Börsen-TagArm-Bilanz mit einem Makel: Kursrutsch
Kräftig gestiegene Umsatzbeteiligungen haben Arm zu einem Quartalsergebnis über Markterwartungen verholfen. Mit seinem Ausblick übertraf der Chip-Designer die Analystenprognosen ebenfalls. Die Lizenzeinnahmen enttäuschten dagegen. Daraufhin fielen Arm-Aktien im nachbörslichen Handel an der Wall Street um acht Prozent.
Das im britischen Cambridge beheimatete Unternehmen verbuchte den Angaben zufolge im abgelaufenen Quartal Lizenzeinnahmen in Höhe von 505 Millionen Dollar. Darin sind Vorauszahlungen für den Zugriff auf die Technologie des Chip-Designers enthalten. Arm hatte seine Kunden in den vergangenen Monaten dazu animiert, auf die neuesten Entwürfe umzusteigen, da diese höhere Gebühren einbringen. Analysten hatten mit Lizenzeinnahmen von knapp 520 Millionen Dollar gerechnet. Daneben erhält Arm eine Beteiligung für jeden verkauften Chip, der auf den Entwürfen des Unternehmens basiert. Diese Einnahmen wuchsen im Berichtszeitraum um 27 Prozent auf 737 Millionen Dollar. Damit summierte sich der Konzernerlös auf 1,24 Milliarden Dollar.
Fast sämtliche Smartphone-Chips basieren auf einer Arm-Architektur. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen verstärkt Zentralprozessoren für Rechenzentren. Diese dienen dazu, die Arbeit der Hochleistungschips für Künstliche Intelligenz (KI) zu steuern. Bislang beherrschen Intel und AMD diesen Markt.