Der Börsen-TagAsien-Anleger gehen auf Nummer sicher
Vor neuen Inflationsdaten aus den USA und China sowie der bevorstehenden Berichtssaison ziehen sich die Anleger aus den asiatischen Märkten zurück. Analysten gehen davon aus, dass sich die Deflation in China etwas abschwächen wird. Auch die anhaltenden geopolitischen Spannungen drücken weiter auf die Stimmung. Die Unruhen im Roten Meer treiben die Ölpreise und die Transportkosten in die Höhe, während der Konflikt zwischen Israel und der Hamas auf den Libanon überzugreifen droht. Erfreulichere Nachrichten kommen aus Washington, wo sich die führenden Politiker des US-Kongresses auf ein Ausgabenabkommen in Höhe von 1,6 Billionen Dollar geeinigt haben, um einen teilweisen Regierungsstillstand zu vermeiden.
Der Shanghai Composite gibt 0,9 Prozent nach. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,9 Prozent. In Japan bleiben die Märkte wegen eines Feiertags geschlossen.
US-Großbanken wie JPMorgan Chase und Citigroup starten am Freitag mit Hoffnungen auf solide Gewinne in die Berichtssaison. "Die Messlatte für die Ergebnisse des vierten Quartals liegt höher als in den vergangenen Quartalen, aber wir erwarten, dass die S&P 500-Unternehmen insgesamt die Prognosen der Analysten übertreffen werden", so Marktexperten von Goldman Sachs.