Der Börsen-TagAsiens Börsen bleiben zuversichtlich
Die asiatischen Börsen haben die Nerven behalten, während die Ölpreise erneut anstiegen.
Auch wenn sich im Konflikt zwischen Israel und dem Iran bisher keine Entspannung abzeichnet und die weltweiten wirtschaftlichen Probleme immer noch Sorgen bereiten, gab es keine Anzeichen von Panik unter den Anlegern. Die japanische Börse tendiert fester. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,0 Prozent auf 38.193,39 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notierte 0,6 Prozent höher bei 2.771,81 Zählern. Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 3.377,50 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagnierte bei 3.862,32 Punkten.
Die Anleger richten nun ihren Blick auf die Sitzung der US-Notenbank Fed, die für Mittwoch auf dem Plan steht. "Der Ausschuss wird eine neue Reihe von Wirtschaftsprognosen veröffentlichen und wir erwarten, dass die Linie für die Zinsprognosen, die zuletzt eine mittlere Erwartung von zwei Zinssenkungen in diesem Jahr zeigte, stattdessen nur eine Senkung in diesem Jahr prognostiziert", sagte Michael Feroli, Leiter der US-Wirtschaftsabteilung bei JPMorgan.
Die Bank of Japan (BOJ) hält am Dienstag eine geldpolitische Sitzung ab und es wird allgemein erwartet, dass sie die Zinssätze bei 0,5 Prozent belässt, sich aber die Möglichkeit einer Straffung zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr offen lässt. Es gibt auch Spekulationen darüber, dass die BOJ eine Verlangsamung des Abbaus ihrer Staatsanleihenbestände ab dem nächsten Finanzjahr in Betracht ziehen könnte.
Nachdem der japanische Nikkei nach dem Angriff Israels auf den Iran am Freitag gefallen war, hat er sich am Montag wieder stabilisiert, wobei ein schwächerer Yen die Stimmung stützte. "Die Anleger waren weniger besorgt über die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, und der Markt sah keine Notwendigkeit für weitere Ausverkäufe", sagte Kentaro Hayashi, Senior Strategist bei Daiwa Securities. Es herrsche Optimismus, dass der Konflikt durch das Eingreifen von Ländern wie den USA und Russland eingedämmt werden könne, fügte er hinzu. Die Automobilhersteller stiegen aufgrund des schwächeren Yen, wobei Honda und Nissan um 3,4 Prozent beziehungsweise um ein Prozent zulegten. Toyota stieg um 0,4 Prozent. Nippon Steel stieg um 2,4 Prozent, nachdem US-Präsident Donald Trump am Freitag das 14,9 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot für US Steel genehmigt hatte.