Der Börsen-TagAsiens Chipwerte leiden
An den ostasiatischen Börsen geht es uneinheitlich zu. Tagesgewinner ist erneut der Kospi im südkoreanischen Seoul, der um weitere 0,9 Prozent anzieht. In Tokio zeigt sich das Marktbarometer wenig verändert, der Nikkei-liegt bei 50.867 Punkten. Etwas Unterstützung liefert wieder der Yen, der zum Dollar erneut etwas leichter tendiert, wodurch sich Exporte japanischer Unternehmen auf Dollarbasis verbilligen.
An den chinesischen Börsen geht es ebenfalls uneinheitlich zu. In Shanghai gibt der Index um 0,2 Prozent nach, in Hongkong steigt er um 0,6 Prozent. In Australien ist der Handel bereits beendet, der S&P/ASX 200 schloss 0,2 Prozent niedriger.
In Tokio bremsen unter anderem schwächere Kurse im Chipsektor, wo Gewinnmitnahmen und jüngst lauter werdende Bedenken über zu hohe Bewertungen belasten. Dazu kommen leichtere Vorgaben der US-Pendants. Advantest kommen um 1,3 Prozent zurück, Tokyo Electron um 2,2 Prozent. Renesas gewinnen dagegen 3 Prozent. Steil abwärts um 4,1 Prozent geht es für Softbank Group, nachdem die Technologie-Holdinggesellschaft am Vortag nach Handelsende Quartalszahlen vorgelegt hatte. Auch in Hongkong und in Seoul werden Chipaktien eher gemieden. In Seoul geben SK Hynix und Samsung Electronics gegen den freundlichen Markt leicht nach, in Hongkong verbilligen sich SMIC um 1,9 Prozent.